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Sanierung des Kirchturms

Der Turm der Christuskirche war Anfang des Jahrtausends vom Zahn der Zeit gezeichnet: zahlreiche Mauerwerksschäden und Verwiiterungen am Sandstein sorgten dafür, daß Steine sich lösten und ganze „Wälder“ in den Mauerfugen wuchsen. Im Jahre 2008 mußte der Kirchturm durch einen Bauzaun gesichert werden, um Vorbeigehende vor herabfallenden Steinen zu schützen.

Durch Aktionen wie den Verkauf von mit der Weihnachtsgeschichte handbeschriebenen Christbaumkugeln in der Adventszeit, Verkauf von Popcorn und einem kirchturmförmig gestalteten Kuchen sammelte der Förderverein Spenden und beteiligte sich mit einer Summe von 25.000 € an der 2009 durchgeführten Restaurierung des Kirchturms unter Leitung des Architekturbüros Harder & Pöpsel. Auch eine Kirchturmuhr, die jedoch die Gemeinde selbst bezahlen wollte, wurde nach erfolgreichem Abschluss der Arbeiten eingebaut.

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Restaurierung der Kirchenbänke

Sie überstanden die Zerstörung der Christuskirche und halten schon über ein Jahrhundert: die historischen Kirchenbänke aus der Bauzeit der Christuskirche mit ihren prächtigen neugotischen Schnitzverzierungen.

Komplett aus eigenen Mitteln finanzierte der Förderverein von 2006 bis 2014 die allmähliche schrittweise Aufarbeitung der Bänke (Reparatur schadhafter Stellen, Aufpolieren des Holzes, etc.) . 2017 wurden mit Mitteln des Vereins zudem die Balustraden vor der ersten Bankreihe restauriert, 2018 Sitzpolster angeschafft.

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Barrierefreier Zugang

Viele der älteren Kirchgänger haben zunehmend Probleme, die Treppenstufen zum Kirchenportal zu bewältigen, erst recht, wenn sie auf einen Rollator angewiesen sind. Auch wenn tatkräftige Hilfe durch Stützen beim Hochsteigen und Hochtragen der Gehhilfe durch Presbyter, Küster oder andere Kirchgänger immer gewährleistet war, war der Bau eines rollstuhl- und rollatorgerechten Zugangs überfällig und wurde 2010 verwirklicht – finanziert durch den Förderverein der Christuskirche. Um die vorgeschriebene allmähliche Steigung zu erreichen, mußte eine lange Rampe gebaut werden, die vom Eingang aus in einer Kurve um den Turm herumführt und den Eintritt durch das Seitenportal am Turm ermöglicht.

Bau der Zugangsrampe vom Hauptportal zum Turmeingang 2010
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Um- und Ausbau zum Gemeindezentrum

Die Umgestaltung der Christuskirche zum Gemeindezentrum, also Nutzbarmachung des Inneren für Gruppenzusammenkünfte und Feiern, war das größte und folgenreichste Bauprojekt am Gebäude der letzten Jahre und schon seit 2006 geplant. Nach zahlreichen Widrigkeiten konnte das Vorhaben 2013 endlich verwirklicht werden: es umfaßte den Anbau einer Toilettenanlage hinter dem Seitenschiff und die Schaffung von drei Räumen im Inneren, die durch Verglasung abgetrennt und separat beheizbar gemacht wurden: das Kirchcafé im Seitenschiff, ein großer Gruppenraum unter der Orgelempore und ein kleiner Besprechungsraum im Vorraum. Der Förderverein der Christuskirche unterstützte das Projekt mit 30.000 €.

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Restaurierung der Gefallenenehrung

Gefallenenehrung in der Christuskirche, © Fabian Ritgen

Die 1924 eingebaute „Kriegerehrung“ für die 269 im Ersten Weltkrieg Gefallenen aus der Bismarcker Gemeinde an der Ostwand prägt das Innere der Christuskirche stark. Da die vier Passions-Leinwandgemälde des bedeutenden Kirchenmalers Rudolf Siegfried Otto Schäfer (1878 – 1961) in den 1940er Jahren abgespannt und ausgelagert und dabei unsachgemäß gerollt wurden, haben sie zahlreiche Farbbrüche und andere Schäden erfahren, Beschädigungen durch die Raumluft, Ruß und jahrzehntelange Vernachlässigung kamen hinzu, so dass sie um die Jahrtausendwende in einem jämmerlichen Zustand waren.

Erst 2006 beschloss die Gemeinde eine Restaurierung, die in Lippstadt durch das Restaurierungsatelier Lerchl durchgeführt wurde. Gefördert wurde diese vom LWL und vom gerade in Gründung befindlichen Förderverein der Christuskirche.

Eine zweite Restaurierung wurde im Februar 2021 durch das Bochumer Restaurierungsatelier Kerkhoff & Vogel hauptsächlich vor Ort in der Christuskirche, die zu dieser Zeit aufgrund von Vorbeugungsmaßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie für Gottesdienste und Gruppentreffen gesperrt war, durchgeführt. Diese Maßnahme wurde ebenfalls vom LWL bezuschußt und ansonsten vom Förderverein der Christuskirche komplett finanziert.

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Sanierung des Kirchendaches

Von April bis September 2022 wurde das Dach der Christuskirche saniert und neu eingedeckt.

Durch das Sammeln von Spenden und das Anbieten von „Dachziegel-Patenschaften“ in Form kleiner Urkunden gegen eine Spende gelang es dem Förderverein, diese höchst wichtige Baumaßnahme mit einem Beitrag von über 80.000 € zu fördern!